02.07.2010
Die Sonne reinlassen
Eine niederländische und eine japanische Einreichung siegten beim Architektur- und Designwettbewerb Daylight Spaces in Krems. 36 Projekte aus 18 Nationen sind eingereicht worden.
![]() Siegerprojekt "Love House" von Takeshi Hosaka © Takeshi Hosaka |
Wenn die Jury sagt, Licht und Stimmung gingen eine beeindruckende Symbiose ein, dann klingt das ganz stark nach einem Hauptpreis beim Daylight Spaces Award.
Die Rede ist vom Projekt „Love House – Haus für ein Paar", für das der japanische Architekt Takeshi Hosaka verantwortlich zeichnet. Sowohl bei Tageslicht – und das ist hier auslobungsgemäß zentrales Kriterium – als auch bei Mondschein treten abwechslungsreiche und poetisch anmutende Raumstimmungen in Erscheinung, heißt es vonseiten des auslobenden Departments für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems in Kooperation mit AIR Artist in Residence Niederösterreich und dem Orte-Netzwerk.
Klare Geometrien und die Durchlichtung des gesamten Raumvolumens machten die Preisrichter indes beim anderen Hauptpreisprojekt aus, dem „Al-Light-Wohnhaus" des niederländischen Büros Border Architecture. Auch im Fokus der Jury: zwei Projekte, die „besondere Anerkennung" verdienen. Ein kleiner Andachtsraum des Österreichers Franz Koppelstätter, bei dem der Blick nicht auf einen Altar, sondern aus dem Bauwerk heraus in die Landschaft gerichtet wird, wurde gesondert erwähnt. Ebenso wie eine architektonische Bildinterpretation des Slowaken Patrick Uchal, dessen Projekt die Gemälde in jeweils einem eigens gestalteten Pavillon-ähnlichen Raum ausstellt.





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