30.08.2010
green thinking und Elegante Kurven
![]() Schwünge, Wellen und Bewegung umgesetzt in Stahl und Glas – charakterisieren das Innere des neuen Autohauses. |
Die Unger Steel Group fertigte architektonisch bestimmende Details wie die Dachkonstruktion des Toyota-Schauraums und das Deckentragwerk der Lexus-Halle. Im Unterschied zu herkömmlichen Autohäusern findet sich in Toyotas neuer Niederlassung kaum eine gerade Linie und kaum eine 90-Grad-Kante – stattdessen Schwünge, Wellen, Bewegung. 90 Prozent CO2-Einsparung und 40 Prozent weniger Energieverbrauch im Vergleich mit herkömmlichen Autohäusern – so viel zu den umweltfreundliche Eckdaten der neuen Toyota-Frey-Niederlassung in Salzburg. Ziel ist ein Nullemissionsbetrieb. Erreicht wird das durch den Einsatz von Stahl, der sich durch seine überdurchschnittlich lange Lebensdauer und die höchste Recyclingrate aller Baustoffe auszeichnet. Nur mit Stahl ist es möglich, das löffelförmige Vordach des Lexus-Schauraums zu konstruieren, und nur Stahl ist in der Lage, das Dach der Toyota-Halle mit lediglich einem Träger zu halten.
Frei schwebend
Bestimmendes Element der Dachkonstruktion im Toyota-Schauraum ist der Kastenträger. Er misst zwei mal zwei Meter, ist räumlich gebogen und liegt auf einer Länge von 70 Metern lediglich zweimal auf. Die Lasten werden über radial angeordnete Finger – Stahlträger mit einer Höhe von zwei Metern – über Torsion abgetragen. Aber auch der Lexus-Schauraum forderte die Konstrukteure: einerseits mit seinen Deckenträgern, die sich über 22 Meter frei spannen, andererseits mit dem mehr als 16 Meter frei auskragenden Vordach, dem sogenannten „Löffel“. Seine geschwungene Dachhaut wurde mit fünf Millimeter dicken Stahlplatten gedeckt. Die Unger Steel Group ist zudem für die Stegkonstruktion im Toyota-Schauraum und die Randträger der Werkstätte verantwortlich.
„Architekt Volkmar Burgstaller stellte uns mit seiner bekannt außergewöhnlichen Architektur vor eine spannende Herausforderung“, sagt Josef Unger, Geschäftsführer der Unger Steel Group. „Hier profitieren wir von unserer langjährigen Erfahrung in der Bauindustrie. Wir denken über Stahl hinaus und können so zum Erfolg unserer Kunden beitragen.“ Insgesamt wurden für das 12,5 Meter hohe Gebäude 570 Tonnen Stahl verbaut. „Große Spannweiten bei geringsten Dimensionen sowie Ausweitungen jeglicher Art bei gleichzeitig höchstem Vorfertigungsgrad und maximaler Materialoptimierung – das geht nur in Stahl“, ist der Architekt Volkmar Burgstaller überzeugt.





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